„Forever Young“ heißt die Varieté-Show, die nach der Sommerpause in den Wintergarten eingezogen ist. „Satisfaction” am Trapez, Jonglage zum Gitarrenriff und Comedy zu “Light my fire”. Die größten Hits der letzten Jahrzehnte – mal hart, mal soft – und immer live! Beatles oder Stones? Deep Purple oder Westernhagen? Egal! Diese Show ist pure Energie und ein Vitaminstoß.
Zum Warm Up greifen sie sich ihre Gitarren und singen Klassiker wie „When I’m 64” oder „Horse with no Name”. Sechs Musiker und die weltbesten Artisten nehmen Sie per Anhalter mit durch die Rockgeschichte, die durch eine Flut an akrobatisch aufgeladenen Live-Videoclip-Bildern illustriert wird.
Wenn Fernando & Serafina immer noch mehr Bälle zu „Smells Like Teen Spirit“ tanzen lassen, Mikhail Stepanov als David Bowies „Major Tom“ scheinbar schwerelos durch den Bühnenhimmel schwebt, wenn Elizabeth Williams am Vertikaltuch die „Stairway to Heaven“ erklimmt und „The Wall“ einen Streifzug durch die deutsch-deutsche Rockmusik einleitet, wenn Frank Wolf auf seinem BMX-Rad ein furioses „Bicycle Race“ abliefert und Alexander Veligosha majestätisch-diabolisch „Nothing Else Matters“ illustriert, dann sind Sie in „Forever Young”, einer elektrisierenden Varieté-Show mit der Musik von Police, Eric Clapton, Metallica und vielen mehr. Mal soft und leise mit Gefühl, mal laut und voll Ekstase.
„Welcome Ladies and Gentlemen to the Wintergarten Rock Circus! Who are the heavy weight champions of Rock ‘n’ Roll music? The Beatles or The Rolling Stones? Let’s get ready to rummmmmmble!” Der ewige Kampf zwischen Beatles und Stones um die Rolle der wahren Väter der Rockmusik war noch nie so lustig anzuschauen wie bei Tatiana Konobas‘ fulminantem Tanz der Gymnastikbälle.
Die Rockmusik ist Ausdruck einer Lebenseinstellung, die mehr mit Liebe als mit Krieg anfangen will. „Make Love not War“ war die Botschaft der Singer-Songwriter, deren Inhalte durch die Jahre immer kraftvoller intoniert wurden und die nichts an Aktualität verloren haben.
Und wo könnte diese Show besser stattfinden, als auf der legendären Bühne des ehemaligen "Quartier Latin"? Dies war neben dem „Quasimodo“ der bekannteste Veranstaltungsort für Jazz, Blues und Rock im Westen Berlins. 1913 als Kino entstanden wurde das Haus von 1970 bis 1989 als Konzertsaal genutzt. 1992 zog schließlich das Wintergarten Varieté hier ein. Der perfekte Ort für die erste Rock-Varieté-Show in Berlin.
„Forever Young” – faszinierende akrobatische Bilder, die schönsten Rock-Klassiker und viel Augenzwinkern. Wenn die Roadies abbauen und wir gefühlt jünger aus dieser Show gehen, hat sich der Abend gelohnt. Aber nicht so eilig - um es mit Jackson Browne zu sagen: „Oh won’t you stay just a little bit longer?"

Er ist einer der herausragenden Künstler unter den Handstandartisten. Mit unglaublicher Leichtigkeit verbindet er Kraft, Können und diabolischer Ausstrahlung zu einer Weltklasseartistik. Der „Teufel auf einem Arm” zelebriert mit kraftstrotzender Eleganz im Handumdrehen die schöne Leichtigkeit des Seins: „Nothing Else Matters”. Dieser Song ist ebenfalls ein „Onearmer”. James Hetfield, Sänger und Gitarrist von Metallica, schrieb den Song während eines Telefonates mit nur einer Hand, da er für den offenen e-moll-Akkord die linke Greifhand nicht benötigte. Der Titel wurde zum größten Erfolg der Bandgeschichte.

Eine Verbeugung vor den Urvätern des Rock – eine Hommage an die besten Bands der Rockgeschichte. Es geht nicht darum, die Klassiker der Rockmusik möglichst nah am Original zu covern, sondern Energie zu erzeugen, die die Freude am Spiel über die Rampe ins Publikum trägt. Jeder Musiker und jeder Zuschauer trägt seine ganz eigene Rockgeschichte in sich. Die Live-Band wird sie in optischen und akustischen Bildern sinnlich erlebbar machen – mit einem überraschenden und außergewöhnlichen Finale.
Andreas Wiczorek, Christian Weichert, Christian Rämisch, Peter Stojanov, Thomas Gehrke, Andreas Graumnitz
Ben Mayson, Jez Gree, Mario Ferraro, Michael Uchner, Maximilian Bahr

„Welcome Ladies and Gentlemen to the Wintergarten Rock Circus!” Der ewige Kampf zwischen den Beatles und den Rolling Stones um die Rolle der wahren Väter der Rockmusik war noch nie so lustig anzuschauen wie bei Tatiana Konobas‘ fulminantem Tanz der großen Luftkugeln. Wie eine Dompteuse hält sie die Zügel ihrer Fitness Balls in der Hand und verbindet in ihrer Perfomance die Elemente Akrobatik, Antipodistik, Balance und Jonglage.

Fernando & Serafina verwandeln die Bühne in einen seltsam zeitlosen und nicht-wirklichen Ort: Nirvanas ”Smells like Teen Spirit” - dieser Titel verbindet die unbändige Wut des Punk mit der verwundbaren Sensibilität des Pop und wird in einer virtuosen Jonglage mit pantomimischen Elementen voller Poesie und Romantik interpretiert. Skurrile Überraschungen erlebt das Publikum zu Police’ „Every Breath You Take“. Es klingt wie ein tröstliches Liebeslied - aber die Worte begriff Sting erst später: „In jener Zeit erkannte ich nicht, wie finster es ist. Ich denke, ich dachte an Big Brother, Überwachung und Kontrolle.“

Ein Künstler wie ein Rockkonzert - mit elektrisierender Energie, krasser Dynamik und faszinierendem Charme begeistert der junge Artist sein Publikum. In rasanten, nahezu unglaublichen Arrangements wirbelt Phil Os seine Diabolos über die Bühne, die jedoch wie von Geisterhand immer zu ihm zurückkehren. Diese Jonglage ist frech und laut und rockt: „I love Rock’n’Roll”...

Als Major Tom schraubt sich Mikhail Stepanov in die Lüfte und bewegt sich dort mit einer schier unglaublichen Kraft und Präzision. Er nimmt den Zuschauer mit in die Schwerelosigkeit und berührt mit seinem eigenwilligen Charme. Zehn Jahre nach dem Welterfolg seines ersten großen Hits „Space Oddity” entlarvte David Bowie diesen von der damaligen Mondlandung inspirierten Weltraum-Trip seines Major Tom als Halluzinationen eines Drogensüchtigen.

Adelaide Arnaud zelebriert ihre Version der Geschichte ab Mitte November. „There's a lady who's sure all that glitters is gold, and she's buying a stairway to heaven.” Tänzerisch choreografiert sie die Ballade von Led Zeppelin. Große, elfenhafte Bewegungen wechseln mit schnellen Pirouetten und führen sie zum furiosen Finale.

Breakdance auf dem Fahrrad! Sprünge über Lenker und Sattel – das BMX-Rad wirbelt über die Bühne: „Bicycle Race”. Seine spektakulären Sprünge und seine unglaubliche Körperbeherrschung machen die BMX-Radartistik zu einem Feuerwerk der Akrobatik.
Lassen sie sich überraschen und erleben sie die „Tour de Frank“ ohne Doping und doppelten Boden, aber dennoch atemraubend - bitte anschnallen zu „This Flight Tonight“!
Zusatztermine:
Fr. 13.01.2012 20 Uhr
Sa. 14.01.2012 20 Uhr
So. 15.01.2012 18 Uhr