Was bedeutet es, Artist zu sein?

Drei junge Frauen, sechs junge Männer am Beginn ihrer artistischen Karrieren. Ihrem Traum folgend, im Lampenfieberwahn. Nicht Kunstfiguren in einer Rolle, sondern reale Performer im Hier und Jetzt. Sie schaffen ihren ganz eigenen Kosmos aus Jahrhunderte alter Körperkunst und dem Ausbrechen aus Konventionen.

MINDLOOPS präsentiert ihre Leidenschaft im Rausch des Applauses, zeigt unterschiedlichste Facetten ihrer Leben zwischen Trainings-Trott und Dauerparty, Lifestyle-Technik und den ewig gleichen Problemen. Es geht um den Wunsch nach Anerkennung und die Angst zu scheitern, das Austragen von Konflikten, um Sehnsucht und Liebe und um Entscheidungen, die den ganzen Lebenslauf beeinflussen können.

Mit dieser Show vollführen die neun Absolventen den entscheidenden Schritt auf die Bühne und ins Artisten-Dasein: in ein Leben voller Höhen und Tiefen, eine extreme Existenz, die genau jetzt Wirklichkeit wird.

Regie: Maximilian Rambaek

Maximilian Rambaek arbeitet seit 1999 an verschiedenen deutschen Bühnen und zählt zur neuen Schule des Varietés. Seine genreübergreifenden, tanzakrobatischen Inszenierungen bewegen sich stets am Puls der Zeit. Bereits mit 23 Jahren führte er Regie für die Produktionen „Ausländer Rein“ mit Kurt Krömer und „Blinddate“ in der ufaFabrik Berlin. Zu seiner persönlichen Bühnengeschichte gehören unter anderem „A Midsummernights Tree“ beim Edinburgh Fringe Festival 2007, die afrikanische Musik- und Akrobatikshow „Bani Obashwe“ 2008 und die urbane Tanzshow „VibeZ“, die ab 2010 zwei Jahre erfolgreich durch Deutschland tourte. Gemeinsam mit dem Regisseur Markus Pabst inszenierte er diverse Produktionen in Berlin. „100% der Kult kehrt zurück“ und „Liaison der Sinne“ gehören zu ihren gemeinsamen Kreationen, in denen die beiden die Grenzen des Varietés ausloten. Beide inszenierten auch „SOAP - The Show“, welche nach 30 Monaten Residenz in Berlin erfolgreich durch die Theatermetropolen dieser Welt tourt. Nach London, Madrid, Barcelona und Edinburgh spielten sie im Januar 2011 vor ausverkauftem Haus im Sydney Opera House. Außerdem inszenierte Maximilian Rambaek für das GOP Varieté Theater Essen und Harald Wohlfahrts Palazzo.

Andalousi

Handstand-Equilibristik - „In der Ruhe liegt die Kraft“: auf den norddeutsch-bedächtigen Loui trifft dies voll und ganz zu. Zuerst widmete er sich dem Judo, folgte dann aber seinem Vater und wechselte zur Artistik. Die Entscheidung für seine Disziplin, die Equilibristik, fiel ihm dann sehr leicht. Die Eleganz, die sich aus der Verbindung von Kraft und Geschmeidigkeit ergibt, fasziniert ihn unmittelbar.

(c) Hendrik Kappe

Katharina

Luft-Netz - Die Grundlagen ihres Könnens erlernte Katharina beim Mannschaftsturnen, aber parallel dazu entwickelte sie auch ihre musische Ader: Sie spielt Querflöte und trainiert Hiphop- und Jazzdance. Mit ihrer Darbietung verbindet sie die Leichtigkeit eines Tanzes in der Luft mit kraftvoller Artistik zu einem Spiel mit dem Publikum.

(c) Hendrik Kappe

Lukas & Benno

Duo Diabolo - Die beiden Berliner Artisten Lukas und Benno verbindet ihre große Leidenschaft für das Diabolo. Ihr Act besticht durch eine Mischung aus Schnelligkeit, Präzision und Innovation.

Die spielerische Leichtigkeit und der Charme der beiden lassen dabei ganz vergessen, dass sie mit ihren Tricks an die Grenzen der Physik stoßen.

(c) Hendrik Kappe

Tjorm

Schwungakrobatik - Vielseitig interessiert war Tjorm schon immer. Ob sportlich oder musikalisch, er lebt es aus. Neben der Partnerakrobatik beschäftigte er sich auf der Artistenschule intensiv mit der Sprung- und Handstandartistik. Extra für die Verbindung dieser Disziplinen schuf er ein innovatives Requisit, an dem er seine einzigartige Darbietung präsentiert.

(c) Hendrik Kappe

Sarah

Handstand-Equilibristik - Als Artistin zu arbeiten ist schon lange Sarahs Traum, ganz gleich ob in der Welt des Circus oder im Varieté. Ihre klassische Darbietung zu temperamentvollen spanischen Klängen kombiniert virtuose Handstände mit dynamischen Bodenelementen. Der spannungsvolle Wechsel der Geschwindigkeiten beeindruckt das Publikum unmittelbar.

(c) Hendrik Kappe

Malte alias „Herr Strunk“

Diabolo und Bouncing-Jonglage - Herr Strunk ist schon seltsam: Egal ob bis zu vier Diabolos oder scheinbar unzählige hüpfende Bälle, mühelos, schnell und schräg wirbelt er alles durch die Luft, was ihm in die Finger gerät. Aber warum er diesen ganzen Circus macht, weiß Herr Strunk wahrscheinlich selber nicht so genau.

Preisgekrönt beim 4. The Future of Circus-Festival, Luhansk/Ukraine!

(c) Hendrik Kappe

Nora

Cyr Wheel - Nora aus der Schweiz wurde schon in der Kindheit vom Zauber der Artistik gepackt.

Nun zeigt sie mit ihrem Cyr Wheel eine kombinierte Darbietung: Sowohl am Boden als auch in der Luft spielt sie mit der Dynamik des Rings und lässt spannungsvolle Elemente mit fließenden Bewegungen verschmelzen. So verzaubert sie das Publikum auf allen Ebenen.

(c) Hendrik Kappe

Ihor

Equilibristik - Hier kommt ein wahres Multitalent: Neben seiner Begeisterung für alle Spielarten der Akrobatik hat Ihor eine mehrjährige Ballettausbildung, und die Musik kommt bei ihm dank Singen, Beatboxen und Gitarrespielen auch nicht zu kurz. Für seine Darbietung entwickelte er eine Symbiose aus Handstand- und Mastakrobatik und das passende Requisit gleich mit.

(c) Hendrik Kappe

Flash is required!




Newsletter: